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Die Philosophie der Dreieinigkeit

Ein einziger Gedanke bildet den Kern des Jin Shin Jyutsu. Es ist der Gedanke der Einheit.
„We is One“ – Wir ist Eins – sagt Mary Burmeister und verweist mit diesem Satz auf Menschheit und Welt als Ganzes, Allverbundenes. Unterscheidung und Vielfalt finden innerhalb von Einheit statt und nicht neben ihr oder über sie hinaus.

Geist und Materie – „Geist ist die dünnste Form von Materie, Materie ist die dichteste Form von Geist.“ – werden als Einheit verstanden, Körper, Geist und Seele als ein untrennbares Ganzes. Den Menschen in jeglicher Lebenslage stets von seiner Ganzheit her zu betrachten und nicht von den Einzelteilen und Einzelereignissen ausgehend, ist der zentrale Aufruf und Baustein der „Kunst des Schöpfers durch den wissenden, mitfühlenden Manschen“.

Sprechen wir im Jin Shin Jyutsu von „Dreieinigkeitsenergie“, drei Energieströmen, die zugleich das feine Grundgerüst des einzelnen Menschen und Körpers sowie die bedeutendsten Wirkprinzipien des Menschseins ausmachen*, dann werden auch diese drei Ströme und Prinzipien als Eines begriffen. Mary Burmeister lässt im Englischen gleich die Pluralendung weg und spricht von „three Universal Harmonizing Energy“ – drei universelle Harmonisierungsenergie. Diese Dreienergie ist einfach und dicht zugleich. Sie ist so klar, dass es nichts nachzudenken gibt, und zugleich so komplex, dass sich ihren vielen Verästelungen und Veräderungen Lebzeiten lang nachspüren ließe.

Zwei Tage lang soll es also um die „Philosophie der Dreieinigkeit“ gehen. Das, was hinter dem Konzept „sie sind drei und doch eins“ steht, soll gespürt und lebendig gemacht werden. Es soll greifbar werden, was es für einen Unterschied macht, sie als drei einzelne oder als schillernde Facetten eines Ganzen zu sehen, zu denken und zu empfinden. Dazu soll erst einmal gespürt werden, wer sie einzeln sind: wo jedes der benannten Prinzipien in meinem Leben, in meinem Leib und in meinem Handeln auftaucht; wie ich Werk und Wirkung eines jeden von ihnen erkenne; wie ich sie mir „zunutze mache“ – was wiederum voraussetzt, dass ich ergründe, wie ich jedem der drei Prinzipien „zuarbeiten“ und dienen, wie ich jedes verstärken oder ausgleichen kann.

Wird jedes einzelne der Prinzipien mir immer vertrauter und inniger, komme ich von selbst darauf zurück, wie wichtig und natürlich es ihnen ist, als untrennbare Einheit ineinanderzugreifen.

Der Kurs, der am Samstag von 9 bis etwa 18 Uhr geht und am Sonntag von 9 bis 16:30 Uhr, steht allen Menschen offen, die Interesse haben, Spüren, Denken, Ahnen und Strömen gleichermaßen zu erleben und die den Wunsch mitbringen, nach dem Kurs anders zu schwingen und anders zu praktizieren als davor. Vorkenntnisse in Jin Shin Jyutsu sind nicht hinderlich, sie sind aber auch nicht erforderlich. Tiefe und Erfahrung kennt keine „Niveaus“. So wird sich für Menschen aller Erfahrungshorizonte, sofern sie die Bereitschaft mitbringen, fest gefügte Konzepte zumindest vorübergehend „an der Garderobe anzugeben“, aus dem Kurs viel Lebendiges schöpfen lassen.

*das sind, in Mary Burmeisters Worten, die „Hauptzentrale Vertikale Universelle Harmonisierungsenergie“, „Hauptsächliche Vertikale (Betreuer) Universelle Harmonisierungsenergie“ und „Diagonale (Vermittler) Universelle Harmonisierungsenergie“.

Veranstaltungen:

Derzeit keine Kurstermine. Möchten Sie diesen Kurs in Ihre Gegend bringen (ab 20 Personen)? Oder ihn in Hamburg buchen (ab 12 Personen)? Dann sprechen Sie mich gerne an: matthias@matthiasjsj.de.

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